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11.07.2008
NRW-Verkehrsminister Wittke rechtfertigt Abriss des Denkmals Eifgenbach-Talsperre
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Im Zusammenhang mit dem Ausbau der A1 bei Wermelskirchen hat die FDP-Ratsfraktion der Stadt Burscheid ein Schreiben an den NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke gerichtet und um eine Prüfung der geplanten Kompensationsmaßnahmen gebeten.Die Burscheider FDP-Fraktion äußerte Bedenken zum geplanten Abriss des Denkmals Eifgenbach-Talsperre, da dieser kostenintensiv und nicht umweltschonend realisiert werden könne.
Mit einem Schreiben vom 4. Juli rechtfertigte Minister Wittke das Projekt als sorgfältig überprüft, ökologisch sinnvoll geplant und das Ziel des Landschaftsgesetzes erfüllend, die Flächeninanspruchnahme landwirtschaftlich genutzter Flächen zu reduzieren. Zudem wies Wittke darauf hin, dass die Rückbaumaßnahmen sukzessive innerhalb der kommenden 4 Jahre erfolgen werden, um den Sedimentaustrag aus dem ehemaligen Stauraum über einen längeren Zeitraum auszudehnen. Parallel dazu wird über die gesamte Bauphase eine gewässerökologische Begleitung des Projekts durchgeführt.