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22.09.2008
Lindner empfängt Neumitglieder aus dem gesamten Bezirksverband Köln
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Drei Neumitglieder des FDP-Kreisverbands Rhein-Berg haben auf Einladung des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Christian Lindner am Mittwoch den Landtag besucht. Insgesamt waren knapp 30 Liberale aus den Kreisverbänden Köln, Bonn, Leverkusen, Oberberg und Rhein-Berg Lindners Einladung gefolgt, das politische Tagesgeschäft hautnah zu erleben.Nach einer Führung durch das Landtagsgebäude konnte die Gruppe die Plenardebatte zum Thema Drogen- und Suchthilfe-politik in NRW von der Zuschauertribüne direkt mitverfolgen. Im Anschluss daran fand eine Diskus-sionsrunde statt, bei der sich die Gäste mit dem Landespolitiker über aktuelle Fragen der Landes- und Bundespolitik aus-tauschten. Lindner stellte die Erfolge der nordrhein-westfälischen Regierungskoalition vor. Vom Ausstieg aus den Steinkohle-subventionen, über 6.915 zusätzliche Lehrerstellen bis hin zum Abbau von 124 Landes-behörden sei viel erreicht worden. "Wir sehen die Düsseldorfer Koalition nach wie vor als Vorbild für Berlin. Im kommenden Jahr wollen wir auch den Politikwechsel im Bund erreichen."
Die Bildungs- und Hochschulpolitik und die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich standen im Zentrum der Diskussion: Wie können wir Deutschland so attraktiv machen, dass Höchstqualifizierte in Deutschland bleiben und möglichst viele gut- und bestausgebildete Menschen nach Deutschland einwandern wollen? Lindner forderte ein Zuwanderungsrecht, das die Zuwanderung von Spitzenkräften nach kanadischem Vorbild auf der Basis eines Punktesystems steuert. Notwendig sei aber vor allem ein Mentalitäts-wechsel: "Solange in Deutschland Leistung häufiger Neid statt Anerkennung zur Folge hat, werden wir nicht attraktiv sein", so der FDP-Politiker.
