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18.09.2009

Lindner: Lehrer-Unterversorgung in Leichlingen Nachwirkung rot-grüner Regierungszeit

Zu den fehlenden Chemie- und Physiklehrern an der Hauptschule Leichlingen erklärt der rheinisch-bergische Landtagsabgeordnete Christian Lindner:

"Inwieweit eine Lösung für die Hauptschule Leichlingen gefunden werden kann, ist nach mir vorliegenden Informationen von Schulministerium und Bezirksregierung gegenwärtig noch offen. Angesichts der großen Zahl von Lehrern, die in diesem oder in den letzten Jahren in den Ruhestand übergegangen sind, herrscht ein erheblicher Bewerbermangel. Insbesondere die Naturwissenschaften sind betroffen.

In der Regel fehlen nicht die Stellen, sondern geeignete Bewerber: Wer heute eingestellt werden könnte, hätte 2003 das Studium aufnehmen müssen. Die rot-grüne Vorgängerregierung hat es in Nordrhein-Westfalen aber versäumt, frühzeitig genügend Fachlehrer auszubilden.

Das Lehramtsstudium war bis zum Regierungswechsel 2005 nicht attraktiv, da Rot-Grün allein bis 2009 etwa 8.000 Lehrerstellen aufgrund des demographischen Wandels abbauen wollte. Eine Arbeitsplatzperspektive gab es für viele interessierte Studierende nicht.

FDP und CDU haben seit der Regierungsübernahme deshalb nicht nur die geplante Kürzung der 8.000 Lehrerstellen aufgehoben, sondern 6.915 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Nicht auszudenken also, wie die Lage in Leichlingen wäre, wenn Rot-Grün heute noch regieren würde."


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