10.07.2009

DEHOGA und FDP fordern Steuerentlastung für Hotels und Gaststätten

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Zu einem Gedankenaustausch haben sich der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und die Kreis-FDP in dieser Woche getroffen. DEHOGA-Vorsitzender Bernd Klein beklagte, dass vor allem Kostensteigerungen für Personal und Energie den Gastronomen das Leben schwer machten. Deshalb forderte er eine Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotellerie und Gastronomie von 19 auf sieben Prozent.

Unterstützung erhielt Klein vom FDP-Kreisvorsitzenden Christian Lindner: "Ein reduzierter Mehrwertsteuersatz ist überall sonst in Europa eingeführt worden. Nur in Deutschland mauern CDU und SPD. Dies hat massive Wettbewerbsverzerrungen für das deutsche Hotel- und Gaststättengewerbe zur Folge, die zu Lasten der Kunden und der Schaffung von Arbeitsplätzen gehen", so der Landtagsabgeordnete. Es ginge der FDP nicht darum, die wirtschaftlichen Interessen einer bestimmten Branche zu unterstützen, sondern darum, "eine kulturelle Verarmung unserer Gesellschaft zu vermeiden, die die Folge eines Hotel- und Gaststättensterbens wäre", so Lindner weiter.

Weitere Themen der gemeinsamen Vorstandssitzung waren das Jugendarbeitsschutzgesetz und Mindestlöhne. Die Arbeit in Hotels und Gaststätten ende nicht um 22:00 Uhr. Wer sich für einen Beruf in dieser Branche entscheide, sei sich dessen bewusst. "Das bestehende Arbeitsverbot für Jugendliche nach 22:00 Uhr hat zur Folge, dass wegen der Altersgrenze bevorzugt Abiturienten eingestellt werden und Haupt- und Realschülern Chancen auf einen Ausbildungsplatz genommen werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem lehnen FDP und DEHOGA gesetzliche Mindestlöhne ab, weil sie Arbeitsplätze für Geringqualifizierte vernichten und Schwarzarbeit fördern.


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