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21.11.2011

Lindner: Abschneiden des Kreises beim „Deutschen Lernatlas“ enttäuschend - Anlass für eine offene Debatte

Das Abschneiden des Rheinisch-Bergischen Kreises beim "Deutschen Lernatlas" hat der FDP-Bundesabgeordnete Christian Lindner als "enttäuschend, aber auch motivierend" gewertet. Die Bertelsmann Stiftung hatte untersucht, wie die Menschen vor Ort lernen. Nach den jetzt im SPIEGEL vorgestellten Ergebnissen erreicht der Rheinisch-Bergische Kreis nur ein unterdurchschnittliches Ergebnis. Er rangiert auf Platz 124 von 144. Während die Region beim persönlichen und sozialen Lernen im Mittelfeld liegt (Rang 75 bzw. 86), schneidet sie insbesondere beim beruflichen und schulischen Lernen schlecht ab (Rang 116 bzw. 134).

Angesichts dieser Bilanz regt Lindner eine offene Diskussion und präzise Aufarbeitung der Ergebnisse an. "Da muss man nun genau hinsehen, wie belastbar die Ergebnisse im Detail sind und was wir lernen können." Besonders schlechte Berufsaussichten für junge Menschen ohne Ausbildung und sehr lange Wartezeiten von Arbeitslosen vor einer Weiterbildungsmaßnahme seien offenbar Ursache für das schlechte Abschneiden beim beruflichen Lernen. Lindner: „Die Ergebnisse sind ein Anlass für eine bildungspolitische Diskussion. Dabei geht es nicht nur um die Schulen, sondern um alle Bildungsangebote.“ Der Rheinisch-Bergische Kreis müsse sich an den erfolgreichen Regionen in Süddeutschland orientieren. An der Spitze der Vergleichsgruppe liegen die Landkreise Würzburg, München und Ebersberg.


Sämtliche Ergebnisse finden Sie hier:
http://www.deutscher-lernatlas.de


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