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30.05.2008
Vier rheinisch-bergische Delegierte bei FDP-Bundesparteitag in München
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Die rheinisch-bergischen Delegierten bereiten sich auf einen inhaltlich spannenden Bundesparteitag in München vor. Unter Mitwirkung ihres FDP-Kreisvorsitzenden, des NRW-Generalsekretärs Christian Lindner, hatte eine Arbeitsgruppe aus NRW ein alternatives Steuerkonzept entwickelt, das diese am Wochenende gegen ein von der Parteiführung favorisiertes Modell durchsetzen will."Mit unserem NRW-Steuerkonzept wollen wir eine tatsächliche Entlastung der Familien erreichen. Deshalb fordern wir einen Freibetrag von 10.000 Euro für jedes Familienmitglied. Hermann Otto Solms bleibt mit seinem Vorschlag von 8.000 Euro nicht nur hinter der CSU zurück, sondern wird gewiss bald sogar von der Bundesregierung überboten", sagt Christian Lindner, und fügt hinzu: "Einen Grundfreibetrag mit so geringer Halbwertzeit sollte der Parteitag nicht beschließen."
Ebenso wichtig ist dem Generalsekretär der Begriff der Fairness, der in Solms Modell fehle. Lindner: "Wir wollen nicht nur über Steuersätze debattieren, sondern über ein liberales Gesellschaftsmodell. Alle Menschen sollen beste Chancen haben, nach den gleichen und klaren Regeln spielen und vom Staat nicht daran gehindert werden, ihr Lebensglück zu finden. Wir stehen für Verfahrensgerechtigkeit - eben für Fairness!" Hierzu hat der Wermelskirchener Liberale einen Änderungsantrag formuliert, der nicht nur von seinem Wermelskirchener Parteifreund und Bundesvorsitzenden der Jungen Liberalen, Johannes Vogel, mitgetragen wird. Auch mehrere Europa-, Bundes- und Landtagsabgeordnete haben bereits ihre Unterstützung für Lindners Initiative zugesagt.
Neben Christian Lindner reisen Johannes Vogel aus Wermelskirchen, Bernd Koglin aus Bergisch Gladbach und Hermann Küsgen aus Overath zum 59. Ordentlichen Bundesparteitag der FDP, der in diesem Jahr vom 31. Mai bis zum 1. Juni 2008 in der Neuen Messe München tagt.
